Kinzler K1116327 im TestDer Kinzler Sitzsack K-11163/27 wird häufig für seine Robustheit gelobt, aber auch zeitgleich wegen seiner Füllmenge bemängelt. Was hat es nun mit diesem Produkt auf sich? Genau das wollten wir herausfinden und haben den Sitzsack auf Herz und Nieren getestet. Hier finden Sie unsere Meinung zu dem Riesensitzkissen.

Verpackung und Lieferumfang

Die Lieferung erfolgte, wie erwartet, unkompliziert und schnell. Nur wenige Tage nach der Bestellung hielten wir den Sitzsack in unseren Händen und konnten uns direkt ein erstes Bild machen. Tolle Farbe, robustes Material und eine gemütliche Oberfläche konnten uns auf Anhieb begeistern. Negativ fielen ein künstlicher Geruch und die geringe Füllmenge auf.

Füllung und Bezug waren schon fertig gefüllt, also konnten wir uns gleich an den Test begeben.
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Design und Verarbeitung

Zuerst fiel uns der farbenfrohe Bezug auf. Wir konnten aus einigen Farben wählen. Ingesamt 15 Farben stehen dabei zur Auswahl und neben schlichten Farben wie Weiß und Schwarz konten wir uns auch für leuchtende Neon-Farben entscheiden. Das ist definitiv ein Pluspunkt, denn so findet sich für jeden Einrichtungsstil die passende Farbe.

Als Nächstes wollen wir uns die Verarbeitung näher anschauen. Die Nähte fielen uns hier positiv auf, denn nach viel Beanspruchung kann bei manchen Produkten mal eine Naht nachgeben. Das war hier jedoch nicht der Fall, denn egal wie oft wir uns auf den Sitzsack fallen ließen – die Nähte blieben stabil.

Zusatzpunkte gibt es von uns für die zusätzlich eingenähte Schicht im Inneren. Diese sorgt dafür, dass der Sitzsack wasserundurchlässig und -abweisend ist. Das ist besonders wichtig, denn laut Hersteller kann man das Sitzkissen auch draußen benutzen.

Der Klett- und Reißverschluss des Sitzsacks gefiel uns ebenfalls sehr gut. Neben der guten Verarbeitung sind sie auch besonders praktisch. So kann man problemlos den Überzug abziehen, um ihn zu waschen.

Wir konnten aber auch direkt das Füllkissen öffnen. Durch diese Öffnung konnten wir uns nicht nur einen guten Eindruck von der Füllung verschaffen, bei Bedarf könnte man hier auch Material nachfüllen.

Verwendete Materialien

Als wir uns den Sitzsack näher anschauten, haben wir auch auf das Material geachtet. Der Überzug besteht aus einem sehr robusten Polyesterstoff. Das ist gut, denn so ist der Überzug einerseits einfach zu reinigen, andererseits ist er dadurch stabil und rissfest. Selbst größeren Belastungen hielt der gesamte Sitzsack dabei Stand.

Die bereits erwähnte zweite Innenschicht, die in den Bezug eingenäht wurde, besteht aus PVC, einem weiteren robusten Kunststoff.

Als Füllung werden Polystyrolkugeln verwendet. Das ist nichts anderes als Styropor in Form kleiner Kügelchen. Auch das fanden wir sehr gut, denn das Material ist nicht nur stabil und lange haltbar, sondern auch ziemlich günstig und einfach zu erwerben. Dadurch kann man den Sitzsack nach Belieben selber auffüllen.

Sitzkomfort und Bequemlichkeit

Komfort und Gemütlichkeit leiden in keinster Weise bei dem Kinzler K-11163/27 Riesensitzsack. Auch wenn auf den ersten Blick der Sitzsack sehr leer, und damit auch etwas schlapp aussah, waren wir dann doch überrascht von seiner Gemütlichkeit.

Anfangs befürchteten wir, dass wir uns in den Sack hineinsetzen und am Ende auf dem Boden sitzen würden. Das war glücklicherweise nicht der Fall, auch wenn wir schon sehr tief saßen.

Dann haben wir allerdings doch noch ein bisschen nachgeholfen und die Füllung leicht verschoben. Schon war die Sitzposition perfekt.

Uns gefiel dabei vor allem eine Sache sehr gut: Der Sitzsack passt sich jeder Bewegung an. Egal wie wir uns verdrehten, hinsetzten und legten, die Füllung hat alles mitgemacht und sich immer perfekt unserer Körperform angepasst.

Geruch

Der Geruch ist leider ein echtes Problem des Sitzsacks. Der künstliche Geruch wollte anfangs einfach nicht verfliegen. Wir haben den Bezug abgenommen, mit Textilerfrischer behandelt und abschließend einmal gewaschen. Das hat dem Duft den Rest gegeben.

Eine andere Möglichkeit wäre es jedoch, den Sitzsack auch einfach in den Garten, die Terrasse oder auf den Balkon zu stellen, damit er auslüften kann. Nach ein paar Tagen sollte der chemische Geruch verschwunden sein.

Reinigung

Egal, wie robust ein Produkt auch ist, ab und zu muss man es reinigen. Das ist bei dem Kinzler Sitzsack denkbar einfach. Dank des Verschlusses kann man den Überzug einfach abnehmen und reinigen. Dabei reicht es, den Sack einfach mit einem nassen Tuch abzuwischen. Die meisten Flecken konnten wir so direkt entfernen.

Für den hartnäckigen Dreck haben wir dann die Waschmaschine ausprobiert. Das Material hat dabei sowohl hohe Hitze als auch mehrere Schleudergänge gut überstanden und war danach natürlich auch sauber.

Kleine Tipps

– Wem die Füllmenge zu gering ist, der kann diese ganz einfach seinen Wünschen anpassen. Bestellen Sie sich Polystyrolkugeln, ziehen Sie den Überzug ab und öffnen Sie das innen liegende Kissen. Dabei sollten Sie aber trotzdem vorsichtig sein, damit das Kissen nicht umkippt und sich die vielen Kügelchen in der Wohnung verteilen.
– Besonders gemütlich wird es zusätzlich mit einer Decke.

Vorteile:
+ Robustes Material
+ Leicht zu reinigen
+ Komfortabel und sehr bequem

Nachteile:
– Geringe Füllmenge
– Unangenehmer Geruch
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Fazit

Der Kinzler K-11163/27 Sitzsack ist ein solides Produkt mit kleinen Macken. Diese sind aber grundsätzlich kein größeres Problem. Denn sowohl der unangenehme Geruch als auch die geringe Füllmenge lassen sich problemlos beheben.

Letztlich konnten wir also jeden Mangel ohne Schwierigkeiten beseitigen und uns voll und ganz an dem bequemen Sitzsack erfreuen.

Aus diesem Grund vergeben wir auch die Bestnote 5. Material, Verarbeitung und die leichte Reinigung haben uns überzeugt. Außerdem stimmt bei dem riesigen Sitzsack auch das Preis-Leistungsverhältnis. Wir sind damit sehr zufrieden.


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